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30 Jahre Rumpelfilzchen: Vom ersten Markt bis heute
Im November 1996 habe ich mich für den Kunst- und Kreativmarkt in Worblingen angemeldet. In der Hartberghalle zwischen Socken und Gestecken mit einer sehr geringen Standgebühr. Damals waren es noch genähte Blumenkinder. Die Gesichter und Hände aus Trikotstoff, die Kleidchen und Blüten aus Industriefilzplatten, liebevoll gearbeitet. Ich war nervös vor meinem ersten Markt. Würde jemand stehen bleiben? Würde jemand verstehen, was ich da mache? Und dann passierte etwas, womit ich
rumpelfilzchen
2. März


30 Jahre Rumpelfilzchen: Wie alles begann
Meine Mutter hat viel genäht, als ich klein war. Überall lagen Stoffreste – kleine Stücke, zu schade zum Wegwerfen. Ich habe sie gesammelt, sortiert, gehütet. Und immer wieder dieser Satz, der mir bis heute im Ohr ist: „Das kann ich gebrauchen – damit bastel ich mir noch was.“ Es blieb nicht nur beim Stoff. Irgendwann kam Wolle dazu. Stricken, Häkeln – Masche für Masche. Pullover für mein Monchichi. Und auch für mich. Vielleicht hat genau dort alles angefangen. Mit Stoffreste
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3. Feb.


30 Jahre Rumpelfilzchen: Ein besonderes Jahr beginnt
Manche Jahre tragen mehr Bedeutung in sich als andere. 2026 ist so ein Jahr. Seit drei Jahrzehnten begleitet mich Filz. Durch Ideen, Märkte, Begegnungen und unzählige Hände voll Wolle. Dass ich nun auf 30 Jahre Rumpelfilzchen zurückblicken darf, ist etwas, das ich erst langsam begreife. Der Januar ist der erste Monat in diesem besonderen Jahr. In der Filzstube herrscht ein vertrauter Rhythmus. Bestellungen werden vorbereitet, Kurse geplant, Figuren entstehen. Wolle liegt auf
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2. Feb.


Das Märchen vom Rumpelfilzchen
Es war einmal eine Filzerin. Sie lebte in einem kleinen Dorf namens Randegg, nicht unweit der Burg von Singen am Hohentwiel und der Klosterstadt Schaffhausen. Die alten Schriften hatten sie die hohe Kunst des Filzens gelehrt. Angefangen von Erdbeergucker für die Königskinder, bis hin zu Taschen und Schmuck für die feinen Damen vom Hofe. Betrat man aber ihre bescheidene Hütte, so erlebte man schier Unglaubliches. Alle Regale, Schränke, Fensterbänke, ja selbst Tisch und Stühle
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1. Feb.
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