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30 Jahre Jubiläum: Von Pflanzen, Märchen und Tieren

Über die Jahre sind viele Figuren entstanden. Manche nur einmal. Andere begleiten mich bis heute. Und wenn ich zurückblicke, merke ich, dass bestimmte Motive immer wieder auftauchen: Pflanzen, Märchen und Tiere. In Filzkindern und in meinen Guckern.


Pflanzen

Pflanzen haben mich schon immer fasziniert. Ich liebe es, Formen aus der Realität aufzunehmen und sie in Figuren umzuwandeln. Dinge, die draußen ganz selbstverständlich existieren, bekommen in meinen Figuren ein neues Leben.



Märchen

Auch Märchen begleiten meine Arbeit schon lange. Ich glaube, weil sie nie verschwinden. Sie werden weitererzählt. Von Generation zu Generation. Und dadurch bleiben ihre Figuren lebendig. Ich mag Märchen nicht nur wegen der Fantasie und der Fabelwesen. Sondern auch wegen des Ausgeheckten darin. Die schelmischen Blicke. Die kleinen Tricks. Das Geheimnisvolle. Und ich mag, dass Märchen oft viel näher an unserer heutigen Realität sind, als man zuerst denkt.



Tiere

Und Tiere liebe ich eigentlich schon, seit ich denken kann. Alle Arten von Tieren. Ihre Bewegungen, ihre Eigenheiten, ihre Blicke. Gerade bei den Guckern macht es mir große Freude, Tiere umzusetzen. Mit ihren treuen, klugen oder neugierigen Augen.



Ein Filzklassiker: Die Apfelmaus

Eine Figur begleitet mich schon besonders lange: Die Apfelmaus. Ein kleiner Filzklassiker, der eigentlich immer geht. Die Idee stammt aus einem alten Kinderbuch von Mathilde Reich und Ulrich Thomas aus den 70er Jahren. Darin geht es um eine echte Maus, die sich in einen Apfel ein kleines Haus frisst und dort eine Zeit lang lebt. Irgendwann zerfällt das Haus, weil der Apfel aufgegessen ist – und später findet die Maus ein Schneckenhaus als neues Zuhause.

Und bis heute lieben Menschen die Apfelmaus. Ganz kleine Kinder genauso wie Erwachsene. Man kann mit ihr spielen. Die Maus hinein- und herausschieben. Geschichten erzählen. Oder sie einfach als Dekoration aufstellen. Gerade im Kindergarten oder im pädagogischen Bereich wird sie oft eingesetzt, weil sie etwas Spielerisches und Natürliches verbindet.


Was Figuren erzählen können

Wenn ich heute all diese Figuren anschaue, merke ich: Es geht nie nur um das Aussehen, sondern um das Gefühl dahinter. Um etwas, das erinnert oder ein kleines Lächeln auslöst.

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